Ab Windows Vista kann man beliebige Pfade (inkl. Netzwerkpfaden) als Ordner einbinden. Damit kann man sturen Programmen, die unbedingt an einer bestimmten Stelle Dateien speichern wollen, andere Speicherorte unterschieben. Wikipedia führt dazu wie folgt aus:
Symbolische Verknüpfung
Seit Windows Vista bzw. Windows Server 2008 (beide intern Windows NT 6.0) stehen über das Win32-API echte symbolische Verknüpfungen zur Verfügung, die transparent im Dateisystem vorliegen und auf Dateien und Verzeichnisse des eigenen Computers verweisen können. Symbolische Verknüpfungen können eine relative Zielangabe enthalten. Zum Anlegen dieser symbolischen Verknüpfung wird das Recht Create Symbolic Link benötigt. Dieses steht standardmäßig nur Benutzern mit Administratorrechten zur Verfügung. Weiterhin muss beim Anlegen der Verknüpfung bekannt sein, ob das Ziel eine Datei oder ein Verzeichnis ist. Aus diesen Gründen sind die symbolischen Verknüpfungen von Windows nicht vollständig kompatibel zu POSIX. Anlegen symbolischer Verknüpfungen ab Windows Vista:
c:>mklink "C:EinLink.pdf" "D:EinDokument.pdf"
c:>mklink /d "D:Pfad1Neues Verzeichnis" "..Pfad2Reales Verzeichnis"
c:>mklink /d "C:Netzwerkfreigabe" "meinservermeinefreigabe"
Die zweite Zeile zeigt, dass die Zielangabe auch ein relativer Pfad sein kann, der dann erst bei Aufruf der symbolischen Verknüpfung aufgelöst wird, d. h. sollten z. B. D:Pfad1 und D:Pfad2 an anderer Stelle verschoben werden, z. B. von D: nach D:Archiv würde die Auflösung der symbolischen Verknüpfung immer noch funktionieren im Gegensatz zur Verwendung einer absoluten Angabe. Andererseits, wenn D:Pfad1 und D:Pfad2 nicht mehr einen gemeinsamen Elternpfad teilen würden, wiese die relative symbolische Verknüpfung dann auf einen nicht mehr vorhandenen Pfad.
Anzeigen, wohin eine symbolische Verknüpfung verweist – der Parameter /al filtert die Ausgabe auf symbolische Verknüpfung –:
c:>dir /al
Datenträger in Laufwerk C: ist abc
Verzeichnis von C:
07.12.2010 10:28 <SYMLINK> EinLink.pdf [D:EinDokument.pdf]
Löschen symbolischer Verknüpfungen:
c:>del "C:EinLink.pdf"
c:>rmdir "D:Pfad1Neues Verzeichnis"
c:>rmdir "C:Netzwerkfreigabe"
Symbolische Verknüpfungen unter Windows bleiben (genau wie unter UNIX) auch nach einem Neustart des Systems bestehen.