Der Cloudspeicher OneDrive ist in Windows 10 standardmäßig enthalten und aktiv. Man kann zwar den gemeinsamen Start mit Windows abschalten, trotzdem taucht der Dienst immer wieder auf (unter anderem im Windows Explorer).
Die OneDrive-Anbindung kann mit Bordmitteln relativ einfach deaktiviert werden, es ist dabei aber zwischen der Pro bzw. Enterprise und der Home Edition zu unterscheiden.
In der Pro und Enterprise Edition kann OneDrive in den Gruppenrichtlinien deaktiviert werden. Hierzu den Editor für lokale Gruppenrichtlinien starten (am einfachsten über die Suchfunktion des Startmenüs durch Eingabe von Gruppenrichtlinie). Im Editor findet sich unter Computerkonfiguration > Administrative Vorlagen > Windows-Komponenten > OneDrive die Einstellung Verwendung von OneDrive für die Datenspeicherung verhindern. Diese Einstellung ist zu aktivieren.
In der Home Edition muß stattdessen der Schlüssel in der Registry bearbeitet werden. Hierzu den Registrierungs-Editor starten (am einfachsten durch Drücken von Windows-Taste + R und Eingabe von regedit). Der Eintrag findet sich unter HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\OneDrive und heißt DisableFileSyncNGSC. Es handelt sich um einen DWORD-Eintrag (32-Bit), dessen Wert auf 1 zu setzen ist. Sollte der Eintrag nicht existieren, dann kann er einfach angelegt werden.